Praxis für Logopädie und Stimmbildung
Grace Bialluch

Kurfürstenstr. 14
14467 Potsdam

("am Holländischen Viertel" -
gegenüber Ärztehaus)

Telefon: (0331) 2 00 04 78
Telefax: (0331) 2 00 19 49

Kontakt

logopaedie-bialluch-potsdam.de

Unsere Leistungen


Wir behandeln Erwachsene und Kinder!

Die Logopädie ist eine noch relativ junge Disziplin
der Medizinalfachberufe, der die eigenverantwortliche
Diagnostik und Therapie von Hör-, Stimm-, Sprach-,
Sprech- und Schluckstörungen in Zusammenarbeit mit
den behandelnden und verordnenden Ärzten obliegt.
Die Logopädie ist ein von gesetzlichen und privaten
Krankenkassen anerkanntes Heilmittel und wird
speziell von unseren Praxen momentan in
Einzeltherapie durchgeführt.


Unsere Praxis bietet Ihnen im Besonderen:


Sonstiges


- Language Route, Sprachkonzept "Ich bin Max" für
   Kindertageseinrichtungen

- Sprachstandserhebungen und Diagnostiken für die Einschulung in
   der Praxis, in Kindertageseintrichtungen sowie Sprachheilschulen
   und Grundschulen

- Gebärden-unterstützende Kommunikation GuK

- Ganzheitliche Sprachförderung in Anlehunung an die neurologische
   Reorganisation nach Beatriz Padovan und Kesper

- Motodiagnostik und -therapie bei sensorischen Integrationsstörungen
  (mit Symptomen wie SES, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrations-,
  Wahrnehmungs- und Lernstörungen, LRS, Dyskalkulie)

- Therapiekonzept nach Frau Dr. Barbara Zollinger


Kurse / Seminare

"Fit für die Schule"
(Vorbereitung auf das erste Schuljahr in der Regelschule)

Deutschkurs für Kinder und Erwachsene

"Fit für den Beruf" (Rhetorik / lautsprachliche Kompetenz / berufsspezifisches Sprechtraining)



Wir behandeln Erwachsene mit...

Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen

• bei neurologischen und internistischen Erkrankungen wie 
  z.B. Schlaganfall, Tumore, M. Parkinson, Multiple Sklerose
• nach Laryngektomie (Kehlkopfentfernung oder Teilentfernung)


organischen und funktionellen Stimmstörungen
 

• organische Stimmstörungen: nach z.B Tumoren, Kehlkopftraumen,
  nach Nikotin- und Alkoholabusum, entzündlichen und allergischen
  Luftwegserkrankungen, Intubation, Schilddrüsenfehlfunktion,
  operativen Eingriffen (z.B. Schilddrüsen-OP)
• funktionelle Stimmstörungen: nach Stimmfehl- und überbelastung
  z.B. bei Sprechberufen und Sängern, durch psychogene Faktoren
  (z.B. psychosozialer Stress), durch gewohnheitsbedingten
  unzweckmäßigen Stimmgebrauch
• Transsexualität und Logopädie (z.B. nach operativer Stimmerhöhung)


Stottern, Poltern

Was sind eigentlich Sprechstörungen?

Darunter versteht man Störungen der Lautbildungsmotorik durch Beeinträchtigungen an den am Sprechen beteiligten Organen (z.B. Zungenkarzinom), an dessen Funktion oder der nervalen Innervation (z.B. nach Schlaganfall).
Dabei ist die Unfähigkeit oder eingeschränkte Fähigkeit zielgerichtete Bewegungen mit den Sprechorganen auszuführen Hauptsymptom, die Patienten leiden dabei zumeist unter einer verwaschenen, undeutlichen Aussprache.

Was sind eigentlich Sprachstörungen?

Darunter versteht man die Störung der Sprache nach abgeschlossenem Spracherwerb z.B. infolge einer Hirnschädigung, wobei das Verstehen und Produzieren von gesprochener und geschriebener Sprache gestört ist.
Alle Modalitäten (Sprechen, Schreiben, Lesen, Verstehen) können betroffen sein.

Was sind eigentlich Schluckstörungen?

Darunter versteht man Funktionsbeeinträchtigungen der am Kau- und Schluckvorgang beteiligten Muskeln oder Organe, die ein Kauen und Schlucken von Nahrung in gewohnter Weise nicht oder kaum ermöglichen. Mögliche Symptome einer Schluckstörung:

• Gewichtsabnahme
• Vermehrtes Husten (Bronchitis) oder Husten/Räuspern während
  oder nach der Nahrungsaufnahme
• Verstärkte Verschleimung
• Unklares Fieber / erhöhte Temperatur · evtl. Hinweis auf Entstehung
  einer Lungenentzündung
• "Wet voice" = brodelnde Atmung und Stimmgebung besonders in
  Verbindung mit der Nahrungsaufnahme
• Morgendliches Nassgeschwitztsein
• Verlängerte Nahrungsaufnahmedauer
• Nahrungsreste und Bissstellen im Mundraum
• Verminderte Kaufähigkeit
ALS Patienten, Amyotrophe Lateralsklerose, (Ambulanzpartner Charitè)
www.lateralsklerose.info
www.dgm.org


Gesichtstherapie

• z.B. bei Myofunktioneller Therapie
• Patienten mit Facialisparese
• Patienten mit halbseitiger Lähmung (z.B. nach Schlaganfall, Tumor, Zeckenbiss)
• Patienten mit Tumor (z.B. im Mund und Rachenraum)


Wir behandeln Kinder mit...

Sprachentwicklungsverzögerungen (SEV, Late Talker) / -störungen (SES)

• sind zeitliche oder strukturelle Abweichungen vom normalen Erwerb
  bestimmter sprachlicher Fähigkeiten auf zwei oder mehr
  Sprachebenen vor Abschluss der Sprachentwicklung
• betroffen können sein: rezeptive u./o. expressive , phonematisch-
  phonologische, morphologisch-syntaktische, lexikalisch-semantische
  Leistungen, kommunikativ-pragmatische Kompetenzen
• auftreten können somit: eingeschränkter aktiver und passiver
  Wortschatz, Wortfindungsstörungen, Dysgrammatismus, Störung der
  Lautdifferenzierung, - selektion, -bildung, Störung der
  Hörmerkspanne und des auditiven Gedächtnisses, Störung der
  Mundmotorik und Artikulation
• durch standardisierte Testverfahren oder Screenings können die
  jeweilig betroffenen Ebenen erkannt und ein Therapiekonzept erstellt
  werden

Wir beraten Sie gerne persönlich. Sprechen Sie uns an. Meine Kolleginnen sind fachlich geschult.

Sprachentwicklungsbehinderungen (SEB)

sind Verzögerungen oder strukturelle Abweichungen des Spracherwerbs, die durch identifizierte Faktoren bedingt wurden mögliche Faktoren: Schwerhörigkeit, genetische Faktoren, ...

Artikulationsstörungen (Dyslalie)

betreffen die eingeschränkte Fähigkeit bestimmte Sprachlaute mundmotorisch korrekt zu bilden, z.B. Lispel

Myofunktioneller Therapie (MFT)

Eine myofunktionelle Störung bedeutet im wesentlichen eine Fehlfunktion von Kau-, Schluck- und/oder Gesichtsmuskulatur, bei der meist sekundär auch ganzkörperliche Spannungs-und Funktionsstörungen zu erkennen und ebenfalls in das Therapiekonzept einzubauen sind. In den meisten Fällen handelt es sich bei einer myofunktionellen Störung um ein falsches unphysiologisches nach vorne gerichtetes Schluckmuster, welches der Säugling beim Saugen an der Brust praktiziert und im Normalfall später durch eine beim Schlucken zum harten Gaumen gerichtete Zungenbewegung ersetzt wird.
Im Rahmen einer myofunktionellen Therapie (z.B. nach A.Kittel, Padovan, C.Morates) wird nun versucht zu einem Spannungs- und Funktionsausgleich im Ganzkörperbereich und der Zungen-, Gesichts- und Kiefermuskulatur zu kommen.

Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)

Die auditive (das Hören betreffende) Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung ist eine Störung oder Schwäche der auditiven Reizverarbeitung. Es handelt sich nicht um eine Hörstörung, alle Hörtests verlaufen mit normalen Ergebnissen, sondern um eine Störung im retrocochlearen (hinter der Hörschnecke) Bereich. Der korrekt aufgenommene Hörreiz wird in bestimmten Modalitäten (z.B. Lesen und Schreiben) nicht korrekt verarbeitet.
Bei der peripheren Hörstörung ist die Störung im Hörorgan (z.B. Paukenerguss nach Mittelohrentzündung) selbst lokalisiert, d.h. die Schallweiterleitung bis zur Hörschnecke ist gestört.
Auswirkungen der AVWS können z.B. sein:

• geringe Konzentrationsfähigkeit
• niedrige Frustrationstoleranz
• eingeschränkte Merkfähigkeit (Reime, Verse, Lieder)
• Aufmerksamkeitsdefizit, z.B. beim Vorlesen
• schnelle Ablenkbarkeit
• Probleme im Schrift- und Leseerwerb
• hohe Fehleranzahl im Diktat

Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Definiert wird die LRS als entwicklungs- bzw. anlagebedingte Lernschwäche, die zu lang andauernden Störungen im Erlernen des Lesens und Schreibens führt.

Schluckstörungen (Dysphagie)

Damit werden erworbene (z.B. durch Unfälle) und angeborene (z.B. Syndrom-Kinder) Funktionsbeeinträchtigungen der am Kau- und Schluckvorgang beteiligten Muskeln und Organe bezeichnet, die das Kauen und Schlucken von Nahrung in gewohnter Weise nicht oder kaum mehr ermöglichen.

Stimmstörungen (kindliche Dysphonie)

können eine über einen längeren Zeitraum bestehende Stimmklangänderung (z.B. Heiserkeit) oder das Sprechen betreffende Störung (zu harter Stimmeinsatz) sein.
Ursachen können z.B. sein:

• organisch: z.B. Intubationsschäden, Hörbeeinträchtigungen
• funktionell: z.B. ungünstige Atemformen, mundmotorisches
   Muskelungleichgewicht
• gewohnheitsbedingt: z.B. zu lautes Singen, Schreien, Nachahmen
  von Stimmidealen
• psychosozial: z.B. zu hohe Leistungsansprüche, Aggressionen

Viele dieser Ursachen stehen miteinander in Verbindung, sind multifaktoriell.

Störungen des Redeflusses (Stottern)

Das bieten wir Ihnen an möglichen Leistungen:

• ausführliche Eingangs- und Verlaufsdiagnostik durch standardisierte
  Testverfahren und Screenings
• momentan Einzeltherapie
• ausführliche Anleitungen zum häuslichen Üben
• Elternberatung
• Beratung von Angehörigen und Betreuern
  (fachlich und administrativ)
• Sprachliche Frühförderung
• Therapie bei auffälligem Ess- und Trinkverhalten im Säuglingsalter
  sowie bei auffälligem Schluckmuster
• Elternabende / Seminare für Eltern sprachauffälliger Kinder
• Teamfortbildungen für Personen in pädagogischen und Pflegeberufen
• Beratung und Coaching von stimmbelasteten Personen in
  Sprechberufen
• Hausbesuche

Gesichtstherapie

• z.B. bei Myofunktioneller Therapie
• Patienten mit Facialisparese,
• Patienten mit halbseitiger Lähmung (z.B. nach Schlaganfall, Tumor, Zeckenbiss)
• Patienten mit Tumor (z.B. im Mund und Rachenraum)